Über uns

Die Celitement GmbH ist eine Partnerschaft zwischen Forschung und Industrie.

Celitemente sind hochwertige hydraulische Bindemittel, die mittels eines ebenfalls patentierten, energieeffizienten Prozesses hergestellt werden. Sie zeichnen sich durch einen geringen Rohstoffverbrauch und niedrige Kohlendioxidemissionen bei der Produktion aus. Wir erforschen und optimieren dieses neuartige hydraulische Bindemittel mit dem Ziel, marktfähige Produkte zu erhalten. Dazu nutzen wir modernste analytische Einrichtungen und greifen auf langjährige Erfahrung im Bereich Baustoffe zurück.

Die Celitement GmbH ist eine Gründung der Schwenk Baustoff-Gruppe, des Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und von Wissenschaftlern des KIT. Es wurde eine Pilotanlage errichtet, die 2011 ihren Betrieb aufgenommen hat. Diese Anlage liefert ausreichend Material, um Produkteigenschaften und Rezepturen zu testen sowie Celitemente nachfolgend bis zur Marktreife zu entwickeln.

Die Optimierung des Produktionsprozesses war darüber hinaus bis Juni 2013 Gegenstand eines vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Projektträger Jülich getragenen Förderprojektes: "Celitement - Entwicklung eines nachhaltigen Zementes".
Seit Oktober 2014 läuft das Förderprojekt "Nanoporöser druckfester Porenbetonstein hergestellt unter Einsatz von Calciumhydrosilikat-Binder" ebenfalls getragen vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Projektträger Technologiezentrum VDI.

2011 - Fertigstellung Gebäude und Pilotanlage

Das Celitement-Gebäude steht und die Pilotanlage mit einer täglichen Produktionskapazität von bis zu 100 kg wird in Betrieb genommen.

2009 - Gründung der Celitement GmbH

Um sowohl die Bindemittel als auch das Herstellungsverfahren zur Marktreife zu entwickeln, gründen die Schwenk-Baustoffgruppe, das Karlsruhe Institut für Technologie KIT und Wissenschaftler des KIT die Celitement GmbH.

2007 - patentierte Bindemittelfamilie

Die Arbeiten mündeten in Basispatenten für eine Familie neuer Bindemittel, die die Grundlage für Celitement-Binder bilden. Diese verhalten sich wie Portlandzement und sind zu bekannten Zementen kompatibel. Allerdings unterscheiden sie sich im energie- und emissionsarmen Herstellungsweg und dem zunächst überraschenden Wassergehaltes des noch nicht abgebundenen Bindemittelpulvers.

1997 - Arbeitsgruppen im KIT

Die Gruppe "Baustoffe" (BSG) im Institut für Technische Chemie - Bereich Thermische Abfallbehandlung - hat zu Calcium-Silikat-Hydraten wesentliche Beiträge veröffentlicht. Die Vielfalt und Güte der im KIT zur Verfügung stehenden analytischen Möglichkeiten, z.B. an ANgströmquelle KArlsruhe ANKA, war und ist eine wichtige Voraussetzung dieser Entwicklung.
Darüber hinaus gab die Analyse von Stoffströmen und die Abschätzung der Technikfolgen des Instituts für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse ITAS wichtige Anstöße für die Suche nach effizienten und neuen Bindemitteln.

1994 - Strukturuntersuchungen an Calcium-Silikat-Hydraten

Im Karlsruher Institut für Technologie KIT wird seit mehreren Jahren an hydraulischen Bindemitteln gearbeitet. Dabei standen und stehen Untersuchungen zur Struktur und zu den Reaktionen von Calcium-Silikat-Hydraten im Vordergrund.