Ausarbeitung eines Qualitätssicherungskonzeptes

Celitement ist mikroskopisch betrachtet ein extrem ungeordnetes Material, das zumeist aus dünnen, amorphen Schichten von hydraulischem Calciumhydrosilikat besteht. Es bilden sich aber auch Agglomerate unterschiedlicher Größe aus Feinstpartikeln, die Reaktivität und Verarbeitungseigenschaften von Celitementen maßgeblich bestimmen können.

Analytisch sind Celitemente daher nur sehr aufwändig zu charakterisieren oder zu identifizieren. Die dafür benötigten Verfahren sind komplex. Für die Entwicklung und Optimierung von Celitement wird daher besondere analytische Expertise benötigt. Diese wird zusammen mit dem Gesellschafter KIT derzeit bis zur endgültigen Praxisreife entwickelt. Denn nur die analytische Kontrolle aller Prozessstufen bei der Produktion erlaubt den Schritt in die industrielle Praxis.

Eine sichere Verfahrensführung, Qualitätskontrolle und Optimierung des Produktes bis zur Marktreife ist nur dann möglich, wenn alle anfallenden Materialien auch hinreichend genau charakterisiert und objektiv beurteilt werden können. Die Wirtschaftlichkeit einer Industrieanlage hängt ganz wesentlich vom Einsatz automatisierbarer Systeme zur Produktions- und Qualitätsüberwachung ab. Einige Verfahren der bisher manuell durchgeführten Analytik von Celitementen sind in der Automation so noch nie in die Prozesskontrolle von Industrieanlagen integriert worden. Zusammen mit dem KIT wurden hier auch industriell einsetzbare Verfahren und Techniken entwickelt. Diese werden derzeit entweder beim Industriepartner SCHWENK oder in der Pilotanlage getestet.
 
Celitement-Partner